Gebärdensprache

lebensnah e.V. in Gebärdensprache

Auf dieser Seite möchten wir einen Überblick über die Angebote unseres Vereins für gehörlose und hörbehinderte Menschen in Deutscher Gebärdensprache (DGS) schaffen. Wir möchten Betroffenen hier unsere Angebote erklären und die Orientierung auf unserer Webseite vereinfachen.

Willkommen auf der Webseite von lebensnah e.V.

Willkommensseite

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Willkommen

Berliner Zentrum für Kommunikation & Beratung (ZfKB)

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Willkommen im ZfKB

Wenn das eigene Kind entwicklungs- oder sprachspezifische Herausforderungen aufweist, ist die Suche nach Unterstützung meist langwierig und kräftezehrend.

Das Bemühen um eine individuelle Förderung scheint oft unmöglich mit den familiären Terminplan vereinbar zu sein.

Es entsteht eine psychische Belastungssituation, die häufig zu Konflikten innerhalb der Eltern-Kind-Beziehung oder der Partnerschaft führen kann.

Wir möchten im Berliner Zentrum für Kommunikation & Beratung gerade in diesen schwierigen Situationen eine zuverlässige Anlaufstelle sein. Dabei richtet sich unser Angebot sowohl an Kinder und Eltern, die im Bereich der (früh)kindlichen Sprachentwicklung und Kommunikation Herausforderungen meistern müssen, als auch an die Familie als System und Paare.

Das Besondere bei unserer Arbeit ist, dass wir in unserem Zentrum unterschiedliche Fachbereiche kombinieren. So können wir gemeinsam und zeitnah bedarfsorientierte Lösungen finden.

Darüber hinaus können aber auch Interessierte im Bereich der Sprachentwicklung und Entwicklungspsychologie, egal ob Privatperson oder Fachkraft, Angebote wahrnehmen, um spezialisierte Kompetenzen zu erlernen oder zu vertiefen.

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ZfKB Trailer

Trailer des Berliner Zentrum für Kommunikation & Beratung

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mehr erfahren

Gerade Familien, die auf verschiedene Hilfsstrukturen angewiesen sind (zum Beispiel Sprachtherapie, Elternberatung, Mediation und Fördergruppen), haben so die Möglichkeit, alle Angebote übersichtlich und vernetzt unter einem Dach vorzufinden und diese damit auch einfach und zeitlich parallel wahrnehmen zu können.

BERATUNG

  • Erziehungsberatung
  • Trennungs-/Scheidungsberatung

FORTBILDUNG (auch als inhouse-Schulung)

  • Visuelle Kommunikation
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Grenzen setzen in der Erziehung
  • Konstruktiver Umgang mit Konflikten
  • Umgang mit eigenen starken Emotionen
  • Verantwortliche Väter

GUTACHTEN

  • Gutachten für Antrag auf (Haus)Gebärdenkurse
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Trennungs- & Scheidungsberatung

Elternberatung bei Trennung und Scheidung
Eine Trennung oder Scheidung ist oft für alle Beteiligten ein schwieriger Prozess. Manchmal ist die Belastung für Kinder und Eltern so hoch, dass eine Unterstützung durch Dritte notwendig ist. Häufig gibt es auch offene Fragen, die es zu klären gilt. Dafür bieten wir Information und Beratung an und helfen bei der Suche nach gemeinsamen Lösungen.

Wir beraten u.a. zu :

  • Fragen zum Umgangs- und Sorgerecht
  • Wie können wir als Eltern gut im Kontakt bleiben ?
  • Was ist wichtig für unser Kind bei und nach einer Trennung ?
  • Wie können wir Konflikte einvernehmlich lösen ?
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Erziehungs- und Familienberatung

Dabei beraten wir insbesondere zu:

  • Fragen zur Erziehung
  • Konflikten in Familie und Partnerschaft
  • Entwicklungsauffälligkeiten von Kindern
  • Schwierigen Lebenssituationen

Berater : Christoph Nieden (Dipl.Soz.päd., Mediator, systemischer Berater)

Wir unterliegen der Schweigepflicht.

Wir beraten auch mit Gebärdendolmetscher:innen.

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Familienförderung PLUS

Die Familienförderung PLUS ist ebenfalls eine Kombinationshilfeform. Sie richtet sich an Familien, die ein Kind mit Hör- oder Spracheinschränkung im Schulalter (ab 5 Jahren) haben. In diesem Alter treten häufig familieninterne und auf die Hör- bzw. Sprachproblematik rückführbare Konflikte auf. Es kann sich hierbei um Verständigungsprobleme, Verhaltensauffälligkeiten oder tiefgreifende Beziehungsproblematiken zwischen Eltern und Kindern handeln. In einigen Familien werden verschiedene Sprachformen genutzt. Das Kind verwendet so z.B. in der Schule die Gebärdensprache, zu Hause wird aber nur in Lautsprache kommuniziert. Hier stellt sich gehäuft die Frage der kulturellen Zugehörigkeit und auch daraus können Konflikte entstehen.

Um die Eltern-Kind-Interaktion zu fördern und Konflikte langfristig aufzulösen begleitet eine geschulte Fachkraft vor Ort die Familie. Angepasst an die akute Bedarfslage können gemeinsame Termine mit den Eltern oder Einzeltermine für das Kind kombiniert werden.

Prozessbegleitend steht den Eltern zusätzlich eine beratende Fachkraft zur Seite, die hilft, die familiären Konfliktfelder zu ordnen, zu begleiten und aufzulösen.

Die Familienförderung PLUS wird von einem interdisziplinär arbeitenden Team begleitet. Sie findet in den Räumlichkeiten des ZfKBs statt und ist keine aufsuchende Hilfeform.

Idee und Inhalt der Förderung

Ziele:

  • Aufarbeiten (sprachlicher) Konflikte
  • Aufzeigen kommunikativer Bedürfnisse und Möglichkeiten der Umsetzung
  • Verbesserung der Eltern-Kind-Beziehung
  • Unterstützung der Eltern
  • Empowerment
  • Stärkung der Eltern in der Begleitung der Sprachentwicklung ihrer Kinder
  • Stabilisierung bei Unsicherheiten, Ängsten, Sorgen
  • Prävention von Überforderung, auch als Krisenintervention im Kontext Kommunikation
  • Entlastung
  • Barrierefreiheit

 Inhalte:

  • Sprachstandsanalyse
  • Aufklärung und Feststellung der Interventionsmöglichkeiten
  • Wissensimpulse rund um den Spracherwerb und Entwicklung der Kinder
  • bedarfsspezifische Begleitung bei Konflikten
  • Eruieren neuer Umgangswege

Ablauf:

  1. Kennenlernen der Familie und des Kindes. Feststellung des Unterstützungsbedarfs, Festlegung konkreter Ziele.
  2. Arbeit mit dem Kind.
  • Vertrauensaufbau und Eingehen auf die individuellen kommunikativen und sozialen Bedürfnisse
  • Begleitung von Ängsten, Sorgen und Bedürfnissen
  • Arbeit an den konkreten Zielen

Mit den Eltern:

  • Analyse des Unterstützungsbedarfs
  • Wissensvermittlung zu Hör- und Spracheinschränkungen
  • kontinuierliche Begleitung und Unterstützung
  • Ordnen der Konfliktfelder und gemeinsame Lösungsfindung
  • gemeinsame Gespräche zu Entwicklungsprozessen und ggf. weiteren Maßnahmen

Struktur:

  • Finanzierung über das zuständige Jugendamt
  • 1 Stunde pro Woche: Arbeit mit dem Kind
  • 1,5 Stunden Elternberatung pro Woche
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Frühförderung PLUS

Die Frühförderung PLUS ist eine Kombinationshilfeform. Sie richtet sich an Familien mit einem hör- oder spracheingeschränkten Kind. Dieses sollte sich im Alter zwischen 2 und 5 Jahren befinden. In wöchentlichen Sitzungen arbeitet eine geschulte Fachkraft mit der Familie. Dabei wird das Kind auf seinem individuellen Weg in die sprachliche Kommunikation und in das sprachliche Denken gefördert. Gleichzeitig kann die Eltern-Kind-Interaktion ausgebaut und im Rahmen der Hilfe spielerisch erweitert werden.

Die Eltern haben zusätzlich die Möglichkeit, regelmäßige Beratungen in Anspruch zu nehmen, die sie darin unterstützen, die Auswirkungen einer Sprach- oder Höreinschränkung nachzuvollziehen und einzuordnen. Sorgen und Unsicherheiten können hier aufgefangen und begleitet werden. Alternative kommunikative Angebote werden besprochen und das tiefere Verständnis für die sprachlichen Bedürfnisse des Kindes kann den Eltern helfen, auch im eigenen Zuhause, innerhalb der Familie oder in der Kita ein sprachförderndes Umfeld zu kreieren. So können Sie ihr Kind in seiner Sprachentwicklung begleiten und unterstützen.

Die Frühförderung PLUS findet in den Räumlichkeiten des ZfKB statt und ist keine aufsuchende Hilfeform.

Idee und Inhalt der Förderung

Ziele:

  • frühkindliche Sprachförderung
  • Sicherung einer sprachlichen Entwicklungsgrundlage
  • Kennenlernen und Ausgestalten sprachlicher Zugangsformen
  • ggf. Einbeziehen visueller Kommunikationswege
  • Bildung der Eltern
  • Empowerment
  • Stärkung der Eltern in der Begleitung der Sprachentwicklung ihrer Kinder
  • Stabilisierung bei Unsicherheiten, Ängsten, Sorgen
  • Prävention von Überforderung, auch als Krisenintervention im Kontext Kommunikation
  • Entlastung
  • Barrierefreiheit

 Inhalte:

  • Sprachstandsanalyse
  • Aufklärung und Feststellung der Interventionsmöglichkeiten
  • Wissensimpulse rund um den Spracherwerb der Kinder
  • Möglichkeiten der visuellen Kommunikation
  • Stufen der visuellen Sprachentwicklung
  • Einführung erster Gebärden
  • bedarfsspezifische Begleitung

Ablauf:

  1. Kennenlernen der Familie und des Kindes. Feststellung des Unterstützungsbedarfs, Festlegung konkreter Ziele.
  2. Arbeit mit dem Kind.
  • Vertrauensaufbau und Eingehen auf die individuellen kommunikativen Bedürfnisse
  • Etablierung sprachlicher Strukturen (ggf. Einbeziehen visueller Kommunikationsmethoden)
  • Arbeit an den konkreten Zielen

Mit den Eltern:

  • Analyse des Unterstützungsbedarfs
  • Wissensvermittlung zu Hör- und Spracheinschränkungen
  • kontinuierliche Begleitung und Unterstützung
  • gemeinsame Gespräche zu Entwicklungsprozessen und ggf. weitere Maßnahmen

Struktur:

  • Finanzierung über das zuständige Jugendamt
  • 1 Stunde pro Woche: Frühförderung
  • 1,5 Stunden Elternberatung pro Woche
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Mein Kind spricht nicht... und nun?

Ziel ist es, dass Eltern von Kindern mit Hör- und Spracheinschränkungen einen regelmäßigen Treffpunkt haben, wo sie sich unter fachlicher Anleitung austauschen, fortbilden und gegenseitig unterstützen können. Für diese Zielgruppe gibt es kaum vergleichbare Angebote. Darüber hinaus ist es für viele Eltern wichtig und sinnvoll, die eigene, oft selbstgewählte Isolation zu durchbrechen, sich mit anderen Menschen in ähnlicher Situation zu vernetzen und zu stärken und Fachwissen zu erhalten, um ihre Handlungskompetenzen zu erweitern und die Identitätsentwicklung, das Selbstbewusstsein, die Selbstwirksamkeit ihrer Kinder und der gesamten Familie zu verbessern. Die geplante angeleitete Selbsthilfegruppe ist somit auch ein Beitrag zur Förderung und Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe dieser Personengruppe.

Idee und Inhalt des Kurses:

Ziele:

  • Bildung der Eltern
  • Empowerment
  • Stärkung der Eltern in der Begleitung der Sprachentwicklung ihrer Kinder
  • Stabilisierung bei Unsicherheiten, Ängsten, Sorgen
  • Prävention von Überforderung, auch als Krisenintervention im Kontext Kommunikation
  • Abbau von Isolation und Hemmschwellen
  • Aufbau eines Elternnetzwerks
  • Entlastung
  • Inklusion von visueller Sprachentwicklung
  • Barrierefreiheit

 Inhalte:

  • Wissensimpulse rund um den Spracherwerb der Kinder
  • Möglichkeiten der visuellen Kommunikation
  • Stufen der visuellen Sprachentwicklung
  • Einführung erster Gebärden, gegliedert in Themenfelder
  • Austausch der Eltern
  • Fragerunden und Fallbeispiele

Ablauf:

  • Reflexion der bisher gemachten Erfahrungen und Ergebnisse der Beobachtungsaufgabe der vergangenen Woche, Sammlung von aktuellen Themen
  • Theoretischer Input, aufeinander aufbauende Themen
  • Fragen und Austausch der Eltern, Praxis- Anwendungen, Gebärden, Beobachtungsaufgabe für die Folgewoche

Struktur:

Reflexion und Begleitung der Eltern über mehrere Monate in einer geschützten, stabilen Gruppe

Strukturiertes, geschlossenes Seminar

  • Elterngruppe 12 Wochen
  • 1x wöchentlich
  • 10 Teilnehmende
  • 70 € Kursgebühr
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Familienzentrierter Gebärdenkurs

Unser familienzentrierter Gebärdenkurs ist ein Angebot für Familien mit hör- und/oder spracheingeschränkten Kindern.

Sprache ist viel mehr als Sprechen! Sie bietet uns die Möglichkeit uns auszudrücken, unsere Emotionen zu verarbeiten und in den Kontakt mit unserem Umfeld zu treten. Mit Sprache können wir anderen zeigen, wer und wie wir sind. Für Kinder, die aufgrund einer Hör- oder Sprachschädigung keinen barrierefreien Zugang zur Lautsprache haben, ist das Lernen dieser Sprache oft mühsam und mit Frustration verbunden. In solchen Fällen kann die Gebärdensprache eine gute Ergänzung oder sogar der erste erfolgreiche Sprachkontakt sein. Über 90% der gehörlosen Kinder haben jedoch hörende Eltern, die oftmals keinen Zugang zur Gebärdensprache und zur Gehörlosen-Community haben.

In unseren familienzentrierten Gebärdenkursen bieten wir diesen Familien die Möglichkeit bedarfsgerichtet mit der Gebärdensprache in Kontakt zu treten. Sie lernen in unserem Zentrum die Grundlagen der Deutschen Gebärdensprache und der Gehörlosenkultur kennen. Dabei können die individualisierten Kurse an den Lernstand der Familienangehörigen und die Interessensfelder des Kindes angepasst werden.

Die familienzentrierten Gebärdenkurse finden nach Bewilligung durch das Jugendamt in den Räumlichkeiten unseres Zentrums in der Sonntagstraße statt. Da wir hier in einem interdisziplinären Team zusammenarbeiten, haben Eltern auch die Möglichkeit, sich zusätzlich vor Ort beraten zu lassen und logopädische oder pädagogische Unterstützung zu beantragen.

Idee und Inhalt der Förderung

Ziele:

  • Empowerment für Eltern und Familienangehörige
  • Sicherung einer sprachlichen Entwicklungsgrundlage für das Kind
  • Bildung der Eltern
  • Stärkung der Eltern in der Begleitung der Sprachentwicklung ihrer Kinder
  • Förderung der Eltern-Kind-Kommunikation
  • Barrierefreiheit
  • Entlastung im Familienalltag

Inhalte:

Am Alltagsbedarf ausgerichteter Gebärdenspracherwerb

  • Einbeziehen der Gehörlosenkultur
  • Befähigung zum Aufbau einer barrierefreien Eltern-Kind-Kommunikation
  • Kennenlernen von Webseiten und Hilfsmitteln zum Lernen der Gebärdensprache

Ablauf:

  1. Kennenlernen der Familie und des Kindes. Feststellung des Unterstützungsbedarfs, Festlegung konkreter Ziele.
  2. Arbeit mit der Familie.
  • individualisierte und prozessorientierte Anpassung des Gebärdensprachkurses an die aktuelle Bedürfnislage der Familie
  • Aufbau der sprachlichen Grundlagen
  • Ausbau der Sprachkenntnisse, syntaktischer Aufbau der Gebärdensprache und kultureller Hintergrund

Struktur:

  • Finanzierung über das zuständige Jugendamt
  • 1,5 Stunde pro Woche: Gebärdenkurs mit dem Kind
  • 1,5 Stunden Gebärdensprachkurs für die Eltern/Angehörigen
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Väterkurs

Gemeinsam Wege finden!
Sie fühlen sich manchmal als Vater überfordert, frustriert oder ratlos in der Erziehung ihrer Kinder?

Sie haben manchmal ein schlechtes Gewissen, weil sie zu wenig Zeit für ihre Kinder haben ?

Dieser Kurs soll Sie dabei unterstützen, auch in herausfordernden Situationen mit sich und ihren Kindern verantwortlich und respektvoll umzugehen. Hier lernen Sie neue Möglichkeiten kennen, ihre Vorbildrolle als Vater und Mann positiv weiter zu entwickeln und Konflikte mit Ihren Kindern zufriedenstellend zu gestalten sowie Ihre vorhandenen Erziehungskompetenzen zu stärken und auszubauen.

Inhalt :

  • Was ist mir wichtig in der Erziehung meiner Kinder?
  • Wie können wir Konflikte gemeinsam lösen, so dass alle gewinnen?
  • Wie kann ich für mich selbst sorgen und wieder auftanken?
  • Austausch in der Gruppe

Kurstermine auf Anfrage!

Unsere Kitas

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In der Betti werden 30 Kinder im Alter von 1-6 Jahren betreut. Die Betreuung findet in zwei Gruppen (1-3 Jährige, 3-6 Jährige) statt.

Das Konzept orientiert sich an der Montessori-Pädagogik im Sinne der Achtung vor der kindlichen Persönlichkeit sowie der Bereitstellung eines individuell bedürfnisorientierten Bildungs- und Förderungsangebots.

Wir arbeiten stark mit dem Situationsansatz und stellen die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt. Der Leitsatz: „Hilf mir, es selbst zu tun“ sowie der Gedanke, dass das Kind von innen heraus wächst und lernt, begleiten uns täglich in unserer Arbeit.

Wir schaffen einen fördernden Rahmen, in welchem sich das Kind so eigenständig wie möglich bewegen kann. Die Begegnung mit dem Kind ist somit zugleich ressourcenorientiert und auf Augenhöhe. Ein zentrales Anliegen ist auch die Förderung der körperlichen Bewegung, möglichst im Freien sowie eine vollwertige und gesunde Ernährung. Es werden vorzugsweise regionale und Bio-Nahrungsmittel angeboten; das Mittagessen wird täglich von einem externen Anbieter geliefert. Je nach Jahreszeit, Feiertagen und Festen werden außerdem besondere Projekte durchgeführt.

Um die Finanzierung zu gewährleisten, können nur Kinder mit vorhandenem Kitagutschein aufgenommen werden; dieser wird durch das zuständige Jugendamt (Kitagutscheinstelle) ausgestellt. Zusätzlich wird ein Beitrag von 50 € pro Kind pro Monat erhoben.

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Am 14. Oktober 2013 wurde die Kindertagesstätte Fine Turbine im Herzen des Kaskelkiezes in Berlin Lichtenberg eröffnet. Im Erdgeschoss eines Berliner Altbaus befinden sich unsere Räumlichkeiten. Wir verfügen über zwei große Gruppenräume, eine geräumige Garderobe, einen Bewegungsraum, einen Schlafraum sowie Küche und Bad. Ein kleiner Vorgarten mit Sandkiste gehört ebenfalls zu unserer Kita.
Zum Aufenthalt im Freien nutzen wir außerdem den nahe gelegenen Sportplatz, den Haufi, das Napf und die in der Umgebung liegenden Spielplätze. Derzeit betreuen wir 28 Kinder im Altern von einem Jahr bis zum Schuleintritt. Die Betreuung der Kinder findet in zwei Gruppen statt. Unsere Jüngsten sind die Kichererbsen und unsere älteren Kinder sind unsere Knalltüten. In der Gruppe der Kichererbsen werden 12 Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren betreut und in der Gruppe der Knalltüten sind 16 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren vereint.
In unserer pädagogischen Arbeit möchten wir uns nicht nur auf einen pädagogischen Leitfaden festlegen. Daher haben wir uns von verschiedenen pädagogischen Einflüssen inspirieren lassen, das für uns Wichtigste herausgenommen und diese Aspekte in unseren Tagesablauf integriert.
Darum befinden sich in unserem pädagogischen Konzept Elemente des Situationsansatzes ebenso wie Ansätze der Montessorie-Pädagogik mit dem Leitsatz „Hilf mir, es selbst zu tun“, der Reggiopädagogik „das Kind mit seinen Hundert Sprachen“ sowie Elemente des Bewegungskonzeptes nach Emmi Pickler und Elfriede Hengstenberg. Bindend für uns ist das Berliner Bildungsprogramm. Für uns ist die Entwicklung jedes Kindes individuell und beginnt mit der Eingewöhnung. Dabei arbeiten wir kindorientiert, das bedeutet, wir nehmen die Bedürfnisse, Neigungen und Ideen der Kinder wahr, achten diese und gehen offen mit ihnen um.
Alle Kinder in unserer Einrichtung haben eine/n feste/n Bezugserzieher:in. Diese/r ist gezielt für das jeweilige Kind zuständig ist. Dies schafft für das Kind eine sichere Basis und auch die Eltern haben stets eine/n feste/n Ansprechpartner:in für ihre Fragen und Anregungen. In der Regel übernimmt der/die Bezugserzieher:in die Eingewöhnung des Kindes und führt das Eingewöhnungsgespräch. Zu den späteren Aufgaben gehören das gezielte Beobachten aller Entwicklungsschritte des Kindes, die Dokumentation im Sprachlerntagebuch, das Schreiben von Entwicklungsberichten sowie das Führen der einmal jährlich stattfindenden Entwicklungsgespräche mit den Eltern.
Ein für uns sehr wichtiger Punkt in unserer pädagogischen Arbeit ist das Thema Inklusion. Eine Ausgrenzung aufgrund Nationalität, Religion, Geschlecht, Abstammung, Sprache, Herkunft, politischer Anschauung oder Behinderung schließen wir kategorisch aus. Alle unsere Kinder, egal welche unterschiedlichen Lebens- und Entwicklungsvoraussetzungen sie haben, können bei uns und mit uns ihren gemeinsamen Alltag gestalten und erleben. Das bedeutet, dass die Kinder lernen, sich gegenseitig mit ihren Stärken und Schwächen zu akzeptieren, einander zu helfen, voneinander zu lernen und dies als Normalität zu erkennen. So verbringen Kinder mit und ohne Behinderung ihren Kitaalltag gemeinsam. Die Förderung unserer Integrationskinder findet sowohl in allen alltäglichen Situationen, als auch in gezielter Kleingruppenarbeit statt. Es gibt bei uns speziell ausgebildete Integrationserzieher:innen, welche die Entwicklungsverläufe des Kindes beobachten und dokumentieren. Ebenso unterstützen wir die Eltern bei der Suche nach Therapiezentren, Förderstellen und bei Fragen zu Anträgen und Verfahrensabläufen. Das Team der Kita Fine Turbine bildet sich stetig in der Deutschen Gebärdensprache weiter. Ebenso ist die Deutsche Gebärdensprache bereits fester Bestandteil in unserem Tagesablauf und auch unsere Kinder lernen Gebärden. So können wir auch für hörgeschädigte Kinder eine sichere und wertschätzende Umgebung schaffen.
Um die Finanzierung zu gewährleisten, können nur Kinder mit vorhandenem Kitagutschein aufgenommen werden; dieser wird auf Antrag der Eltern durch das zuständige Jugendamt (Kitagutscheinstelle) ausgestellt. Zusätzlich wird ein Beitrag von 50 € pro Kind pro Monat erhoben.
Wir achten auf eine vollwertige und gesunde Ernährung der uns anvertrauten Kinder. Alle Lebensmittel in unserer Einrichtung s ind in BioQualität. Außerdem achten wir auf saisonale und regionale Produkte. Unser Mittagessen bekommen wir von dem Cateringunternehmen LUNA täglich frisch geliefert. Ein Obstfrühstück am Vormittag sowie die Vesperversorgung am Nachmittag werden durch uns zubereitet. Außerdem stehen den Kinder über den gesamten Tagesablauf Wasser und Tee zum Trinken zur Verfügung. Dieses können sich schon die jüngsten Kinder selbst in ihre Gläser einschenken.
Der Vormittag gehört nur den Vorschulkindern. Gemeinsam mit einem/r Erzieher:in arbeiten sie an Projekten, bereiten sich auf die bevorstehende Zeit in der Schule vor und genießen die Zeit unter sich.

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28 Kinder können ab dem Alter von 1 Jahr bis zum Schuleintritt hier betreut werden. Die Betreuung findet in zwei Altersgruppen statt (Krabben 1-3 Jahre, Tintenfische 3-6 Jahre).
Das Konzept orientiert sich an der Montessori-Pädagogik im Sinne der Achtung vor der kindlichen Persönlichkeit sowie der Bereitstellung eines individuell bedürfnisorientierten Bildungs- und Förderungsangebots. Im Mittelpunkt steht dabei stets der Leitsatz: „Hilf mir, es selbst zu tun“ sowie der Gedanke, dass das Kind von innen heraus wächst und lernt. Dafür schaffen die Erzieher*innen einen fördernden Rahmen, in welchem sich das Kind so eigenständig wie möglich bewegen kann. Die Begegnung mit dem Kind ist somit zugleich ressourcenorientiert und nicht-direktiv. Ein zentrales Anliegen ist auch die Förderung der körperlichen Bewegung, möglichst im Freien sowie eine vollwertige und gesunde Ernährung. Es werden vorzugsweise regionale und Bio-Nahrungsmittel angeboten; das Mittagessen wird täglich von einem externen Anbieter geliefert. Je nach Jahreszeit, Feiertagen und Festen werden außerdem besondere Projekte durchgeführt.
Um die Finanzierung zu gewährleisten, können nur Kinder mit vorhandenem Kitagutschein aufgenommen werden; dieser wird durch das zuständige Jugendamt (Kitagutscheinstelle) ausgestellt. Zusätzlich wird ein Beitrag von 50 € pro Kind pro Monat erhoben.

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Die ersten Jahre im Leben eines Kindes sind für seine Gesamtentwicklung von entscheidender Bedeutung. Dabei ist die Geborgenheit in der Familie für die Persönlichkeitsentwicklung die wichtigste Voraussetzung. Allerdings setzen die gesellschaftlichen Lebensbedingungen der Erziehung in der Familie heute Grenzen. Daher ist es unser Anliegen den Kindern außerhalb der Familie ein geborgenes Umfeld zu bieten, in dem sie lernen können sich zu aktiven, selbstbestimmten und sozialen Menschen zu entwickeln.

Durch liebevolle Zuwendung und einen freundschaftlichen Umgang wollen wir den Kindern eine harmonische Umgebung schaffen, in der sie Sicherheit und Geborgenheit finden und in der sie Vertrauen haben können.

Die Erfahrung eigener Aktivitäten, eigener Entscheidungen und der Reaktionen der Umwelt darauf sehen wir als wichtiges Thema im menschlichen Entwicklungsprozess. Insofern verstehen wir unter Erziehung eine Begleitung und Unterstützung der kindlichen Entwicklung, da die Themen, die Formen und das Tempo der Entwicklung vom Kind selbst bestimmt und abhängig sind.

Zum pädagogischen Team gehören: 6 Erzieher:innen, 1 Heilpädagogin, Praktikant:innen, Honorarkräfte
Die Einrichtung wird von 30 Kindern im Alter von 1-6 Jahren besucht. Die Kinder werden in zwei Gruppen betreut.

Kinder sind bereits von Geburt an aktive und kreative Gestalter ihrer eigenen Entwicklung und ihrer Beziehung zur Umwelt. Die Lust am Lernen, am Wahrnehmen und Verstehen ist eine der ersten wichtigen Erfahrungen die Kinder alleine, mit anderen Kindern oder mit Erwachsenen machen.

Wir richten daher unsere Aufmerksamkeit auf die vielfältigen Potenziale und Wege der Kinder beim Erforschen der Welt. Wir sehen unsere Aufgabe nicht darin, darauf zu schauen, was Kinder noch nicht können, um diese „Defizite“ mit Lernprogrammen auszugleichen. Vielmehr wollen wir sie bei der Entwicklung von Selbst-, Sach- und sozialer Kompetenz unterstützen.

Grundlage unserer Arbeit ist ein nicht – direktiver Umgang mit den uns anvertrauten Kindern. Wir gehen davon aus, dass das Kind von innen heraus wächst und lernt. Dazu bereiten die Erzieher:innen eine Umgebung vor, die auf die unmittelbaren Interessen der Kinder abgestimmt ist. In dieser Umgebung entscheiden die Kinder, was sie tun.

Der Kindergarten lehnt sich die Arbeitsweise von Maria Montessori an. Montessori-Pädagogik ist ein Bildungsangebot, das sich unmittelbar am Kind orientiert und konsequent die Bedürfnisse des Individuums berücksichtigt. Prämissen in unserer Arbeit sind dabei das Kind in seiner Persönlichkeit zu achten und es als ganzen vollwertigen Menschen zu sehen.

Im Mittelpunkt der Förderung steht dabei der Leitsatz: „Hilf mir es selbst zu tun“. Die Erzieher:innen stehen hierfür als Begleiter:innen zur Verfügung, die die vorbereitete Umgebung schaffen, den Kindern als Partner:innen zur Seite stehen und seine Persönlichkeit entwickeln helfen, indem sie ihnen Raum für freie Entscheidungen geben, ihm helfen selbständig zu denken und zu handeln. Dazu gehört auch, dass die Kinder dabei unterstützt werden, Schwierigkeiten zu überwinden, statt ihnen auszuweichen.

Entsprechend den Überzeugungen von Maria Montessori möchten wir die sensiblen Phasen der Kinder nutzen, die von ganz entscheidender Bedeutung für das kindliche Lernen sind. Sie ermöglichen es dem Kind, sich die Voraussetzungen für den nächsten Entwicklungsschritt anzueignen. Sensible Phasen sind Zeiträume besonderer Empfänglichkeit und innerer Bereitschaft.

Formen der pädagogischen Arbeit: Freispiel, Projektarbeit, Vorschulerziehung, Gesundheit und Bewegung, Gesundheit und Ernährung.

Die Tageseinrichtung für Kinder und die Familie sollen sich ergänzen Familie. Für die Mitarbeiterinnen sind alle Eltern willkommene Gäste in der Einrichtung, im Vordergrund unserer Arbeit stehen jedoch die Kinder und ihre Bedürfnisse. Grundlage für die Zusammenarbeit von Eltern, Mitarbeiterinnen und Trägervertreter:innen sind ein Vertrauensverhältnis und ein offenes Miteinander. Um dieses zu erreichen, bieten wir für Eltern Gespräche, Elternabende, Feste und Ausflüge an und bitten die Eltern dabei um Unterstützung.

Grenzen und Regeln bieten sowohl Halt und Orientierung, stellen aber auch Herausforderungen dar, als Möglichkeit der Erweiterung, der Entwicklung und Auseinandersetzung. Dazu gehören sowohl die Erfahrung eigener Grenzen als auch die Grenzen anderer. Regeln erleichtern das „Miteinander Auskommen“, sind allerdings nicht naturgegeben, sondern müssen erklärt und von den Kinder mit entwickelt werden.

Unser Kindergarten ist Montag bis Freitag von 7.30 Uhr – 16.30 Uhr geöffnet.

Mit Ausnahme der Eingewöhnungszeit der neuen Kinder, legen wir Wert darauf, dass die Kinder bis spätestens 9:30 Uhr in den Kindergarten gebracht werden. Der Termin für die zweiwöchigen Sommerferien wird den Eltern frühzeitig bekannt gegeben. Auch zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir Schließzeit. Für die zwei Mal im Jahr (je 2 Tage) stattfindenden Evaluationen werden wir den Kitabetrieb ebenfalls unterbrechen. Das dient jedoch in jedem Fall der Qualität der pädagogischen Arbeit.

Um die Finanzierung gewährleisten zu können, können wir nur Kinder mit vorhandenem Kitagutschein aufnehmen. Dieser wird durch das zuständige Jugendamt (Kitagutscheinstelle) ausgestellt. Dort wird der einkommensabhängige Elternbeitrag berechnet und auf dem Gutschein vermerkt. Zusätzlich erheben wir noch einen Beitrag von 50€ pro Kind pro Monat.

Wir sind davon überzeugt, dass nur in einer ausgewogenen Atmosphäre, in der auf das Wohlbefinden aller Beteiligten (Kinder, Eltern und Mitarbeiter:innen) geachtet wird, ein harmonisches Wachsen, Spielen, Lernen und Arbeiten möglich ist.

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30 Kinder können ab dem Alter von 1 Jahr bis zum Schuleintritt hier betreut werden. Die Betreuung findet in zwei Altersgruppen statt.
Das Konzept bezieht sich auf Elemente der Montessori-Pädagogik im Sinne der Achtung vor der kindlichen Persönlichkeit sowie der Bereitstellung eines individuell bedürfnisorientierten Bildungs- und Förderungsangebots. Im Mittelpunkt steht dabei der Leitsatz: „Hilf mir, es selbst zu tun“ sowie der Gedanke, dass das Kind von innen heraus wächst und lernt. Dafür schaffen die Erzieher:innen einen fördernden Rahmen, in welchem sich das Kind so eigenständig wie möglich bewegen kann. Die Begegnung mit dem Kind ist somit zugleich ressourcenorientiert und nicht-direktiv.
Unsere Kita ist offen für alle Kinder und ihre Familien, unabhängig von deren Nationalität, Kultur, Religion, Sprache, sozialer Herkunft, ihren Werten und Familienformen. Wir möchten das Miteinander von behinderten, entwicklungsverzögerten und nichtbehinderten Kindern fördern und das Interesse an unterschiedlichen Kulturen und Vielfalt von Lebensauffassungen und Lebensgestaltungen wecken. Unser Anspruch ist es, allen Kindern- ausgehend von ihrer Lebenslage und der Unterschiedlichkeit ihrer Entwicklungsbedürfnisse- mit unseren Angeboten und Möglichkeiten Rechnung zu tragen. Grundsätzlich gilt dieses gleichermaßen für Kinder mit einem speziellen Förderbedarf (das heißt für Kinder, die körperlich, geistig, sozial-emotional beeinträchtigt oder von Behinderung bedroht sind) als auch für Kinder, die nichtdeutscher Herkunftssprache sind oder in sozial benachteiligten Familien leben.
Die Sicht auf die Potenziale, Fähigkeiten und Ressourcen des Kindes und unsere individuelle Arbeitsweise ermöglichen es gerade auch Kindern mit sogenannten Verhaltens- oder Entwicklungsauffälligkeiten, Lernfortschritte im eigenen Tempo zu erzielen, versäumte Chancen nachzuholen, ihren ganz eigenen Weg zu gehen und persönliche Fähigkeiten zu entfalten.
Ein zentrales Anliegen ist auch die Förderung der körperlichen Bewegung, möglichst im Freien, sowie eine vollwertige und gesunde Ernährung. Es werden ausschließlich Bio-Nahrungsmittel angeboten; das Mittagessen wird täglich von einem externen Anbieter geliefert. Je nach Jahreszeit, Feiertagen und Festen werden außerdem besondere Projekte durchgeführt.
Um die Finanzierung zu gewährleisten, können nur Kinder mit vorhandenem Kitagutschein aufgenommen werden; dieser wird durch das zuständige Jugendamt (Kitagutscheinstelle) ausgestellt. Zusätzlich wird ein Beitrag von 50 € pro Kind pro Monat erhoben.

Ambulante Jugendhilfe und Eingliederungshilfen

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Sozialpädagogische Erziehungshilfe und Familienbeistand

Zielgruppe

Mögliche Organisationsformen

Die Ausgestaltung der Leistungsart orientiert sich am individuellen Hilfebedarf, sie wird im Hilfeplan differenziert beschrieben und verbindlich vereinbart.

Leistungen

Hilfeschwerpunkte, Umfang und dauer orientieren sich am (ggf. wechselnden) Bedarf im Einzelfall.

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Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung

Zielgruppe

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Familientherapie

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Begleiteter Umgang

Zielgruppe

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Krisenclearing

Zielgruppe

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Kompetenten und Schwerpunkte

Zentrales Ziel ist es, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken und eine Entwicklung von Kindern zu befördern.
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Zielgruppe

Mögliche Organisationsformen

Die Ausgestaltung der Leistungsart orientiert sich am individuellen Hilfebedarf, sie wird im Hilfeplan differenziert beschrieben und verbindlich vereinbart.

Leistungen

Hilfeschwerpunkte, Umfang und Dauer orientieren sich am (ggf. wechselnden) Bedarf im Einzelfall.

Stationäre Jugendhilfe

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Das Betreute Jugendwohnen ist ein stationäres Angebot nach § 27 in Verbindung mit den §§ 34, 35 und 41 SGB VIII. Die lebensnah wohnen gGmbH bietet insgesamt 12 Jugendhilfeplätze in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften und im betreuten Einzelwohnen an.

Ausgangspunkt unserer pädagogischen Arbeit ist das Recht jedes Menschen „auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“ (§ 1 Abs. 1 SGB VIII) ungeachtet seiner Herkunft, seines Geschlechts, seiner Hautfarbe und seiner Religion. Im Sinne einer reflexiven diversitätsbewussten Pädagogik verstehen wir Verhalten, Bedürfnissäußerungen oder spezifische Problematiken der Jugendlichen nicht zwangsläufig im Kontext von Flucht und Migration. Ein offener, fragender Ansatz im Kontakt mit den Jugendlichen sowie das Hinterfragen eigener Haltungen bezüglich möglicher Unterscheidungslinien wie z.B. Herkunft, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Religion usw. sind uns daher sehr wichtig.

Wir gehen davon aus, dass jede:r Jugendliche:r über ein individuelles Potential an Fähigkeiten und Neigungen verfügt, die es ihr/ihm ermöglichen, sich zu einer reifen, verantwortungs- und selbstbewussten Persönlichkeit zu entwickeln. Diese Ressourcen wollen wir gezielt und schnell erkennen, stärken und vorhandene Defizite in einer haltgebenden und wertschätzenden Atmosphäre ausgleichen. Unser pädagogisches Ziel ist demnach die Befähigung des/der Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung und zu einer gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

Die aktive Mitwirkung der Jugendlichen am Hilfeprozess, Mitbestimmung im Alltag und die die Möglichkeit, Einfluss auf Entscheidungen zu nehmen, ist ein Grundverständnis unserer Arbeit. Hierfür schaffen die Fachkräfte eine tragfähige Arbeitsbeziehung und stellen eine barrierefreie Kommunikation durch den Einsatz von Sprachmittler:innen sicher. Anstehende Termine (z.B. Ausländerbehörde, medizinische Untersuchungen, Beratungsgespräche) werden begleitet und gemeinsam mit den Jugendlichen vor- und nachbereitet. Die Jugendlichen werden aktiv angeregt, ihre Meinungen zu äußern und sich mit ihren Ideen an der Ausgestaltung der Hilfe aktiv zu beteiligen. Grundsätzlich werden alle Anregungen oder Beschwerden der Jugendlichen gehört, aufgenommen und gemeinsam bearbeitet.

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In den Wohngemeinschaften leben 3-4 Jugendliche, im betreuten Einzelwohnen 1-2 Jugendliche pro Wohneinheit. Die Wohngemeinschaften und BEWs befinden sich in Berlin-Mitte, Friedrichshain und Treptow-Johannistal. In den Wohngemeinschaften steht ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung. Der Träger verfügt darüber hinaus über diverse weitere Räumlichkeiten für Gespräche und gemeinsame Freizeitaktivitäten.

Durch das Vorhandensein und das Zusammenwirken von gruppen- und einzelpädagogischen Angeboten des Trägers wird ein individueller Wachstumsprozess gefördert. Der Übergang von einem Wohngemeinschaftssetting in ein weniger intensiv betreutes Einzelwohnen kann trägerintern fließend sichergestellt werden.

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Ziel ist es, bei den jungen Menschen einen Prozess zur Verselbstständigung einzuleiten oder fortzuführen, der darauf ausgerichtet ist, ein selbstständiges, gesellschaftlich und kulturell integriertes Leben führen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, stehen in der Begleitung der Jugendlichen u.a. folgende Bereiche im Fokus unserer Arbeit:

Individuelle Förderung und Unterstützung

  • Hinsichtlich psychosozialer Stabilität
  • Entsprechend der Fähigkeiten und Ressourcen, die die/der Jugendliche mitbringt
  • Entsprechend der gemeinsam im Hilfeplan definierten und differenzierten Ziele unter Berücksichtigung persönlicher Entwicklungen und Veränderungen
  • Förderung des (weiterführenden) Spracherwerbs

Vermittlung von Alltagskompetenzen

  • Zurechtfinden in der Kultur und den Institutionen der hiesigen Gesellschaft
  • Kenntnisse über und Umgang mit Behörden
  • Kenntnisse über das Gesundheitssystem etc.

Schule/Ausbildung

  • Schulische Förderung der Jugendlichen mit dem Ziel eines Abschlusses, der zur Aufnahme einer Ausbildung (oder mehr) befähigt und im Bedarfsfall Suche nach geeigneten Nachhilfemöglichkeiten und Absprachen mit Schule und Jugendamt diesbezüglich
  • Begleitung während der Phase der Berufsorientierung und Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche

Sorgfältige Planung und Gestaltung des Übergangs in die Selbständigkeit

  • Während der Minderjährigkeit die Volljährigkeit im Blick behalten – ggf. Empfehlung von Hilfen für junge Volljährige
  • Regelmäßiger Austausch mit dem zuständigen RSD und den Vormünder:innen
  • Unterstützung bei der schulischen Förderung der Jugendlichen mit dem Ziel eines Abschlusses, der zur Aufnahme einer Ausbildung (oder mehr) befähigt
  • Begleitung während der Phase der Berufsorientierung und Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche
  • Suche nach eigenem Wohnraum, ggf. Inanspruchnahme externer vorbereitender Angebote wie des Wohnführerscheinkurses
  • Vernetzung mit spezifischen Beratungsstellen (hinsichtlich Ausbildung/ Beruf, Aufenthalts- und Sozialrecht, psychosozialer Versorgung etc.), auf die in der Selbstständigkeit zurückgegriffen werden kann
  • Nutzung von Möglichkeiten der Nachsorge durch ambulante Hilfen zur Erziehung
  • Vermeidung abrupter Beziehungsabbrüche durch Rückkehroptionen für Careleaver in Form von Einladungen zu Festen oder gemeinsamen Aktivitäten

Schaffung von Integrationsmöglichkeiten und Perspektiven

  • Zugang zu Deutschkursen und/ oder Nachhilfeangeboten außerhalb des schulischen Rahmens
  • Zugang zu Sport-, Kultur- und Freizeitangeboten

Arbeit an einer aufenthaltsrechtlichen Perspektive

  • Enge Zusammenarbeit mit Vormünder:innen, Anwält:innen und Beratungseinrichtungen
  • Pädagogische Begleitung im Asylverfahren, Eröffnung des Zugangs zu Informationen, Anhörungsvorbereitung durch externe Beratungsstellen, ggf. Begleitung zur Anhörung, pädagogische Nachbereitung und Umgang mit Asylbescheid
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Traumapädagogik ist für alle Jugendlichen ein geeigneter pädagogischer Ansatz, unabhängig davon, ob tatsächlich ein Trauma vorliegt oder nicht. Die tragenden Säulen sind struktur- und haltgebend und die Jugendlichen profitieren von einem verlässlichen und klaren Beziehungsangebot.

Der traumapädagogische Ansatz in unseren Projekten:

• Verstehende Diagnostik (Annahme eines „guten Grundes“).
• Pädagogik des sicheren äußeren und inneren Ortes.
• Haltgebende Beziehungs- und Strukturangebote.
• Enge Zusammenarbeit mit Therapeut:innen.
• Psychoedukation.
• Viel Freude trägt viel Last!
• Transparentes pädagogisches Handeln.
• Stärkung von Selbstwirksamkeitserleben und inneren Ressourcen.

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Unsere WGs und BEWs sind Wohnprojekte zur Verselbständigung und richten sich an Jugendliche ab 15 Jahren sowie an junge Volljährige, die aufgrund krisenhafter persönlicher oder familiärer Situationen nicht mehr in ihrer Familie leben können oder als unbegleitete minderjährige Geflüchtete die Unterstützung der Jugendhilfe benötigen.

 

Das Betreute Jugendwohnen eignet sich für Jugendliche, die:

  • die Motivation zu einer persönlichen Weiterentwicklung mitbringen,
  • die Bereitschaft haben, an einer schulischen oder Ausbildungsmaßnahme teilzunehmen,
  • die selbstständig genug sind, die grundlegenden Anforderung des Alltags zu regeln, z.B. Haushaltstätigkeiten,
  • die Spaß daran haben, Gruppenerfahrungen zu sammeln und an gemeinsamen Aktivitäten und Gruppenabenden teilzunehmen,
  • die über eine ausreichende psychische Stabilität verfügen.
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Das Pädagog:innenteam arbeitet in Form von festen Kleinteams an den jeweiligen Standorten, wodurch ein hohes Maß an Sicherheit und Stabilität durch verlässliche Bezugspersonen und konstante Strukturen geboten wird.

Die Betreuung findet schwerpunktmäßig von Montag bis Freitag vorwiegend an den Nachmittagen statt. Individuelle Terminabsprachen und Begleitung werden flexibel und zeitnah gestaltet und umgesetzt.

Die betreuenden Fachkräfte unterstützen die Jugendlichen darin, ihren Tagesablauf klar zu strukturieren. Des Weiteren wird den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, persönlichen außerschulischen Begabungen und Interessen nachzugehen. Neben der Entfaltung des eigenen Potentials und der Kreativität erleben die Jugendlichen hierüber eine Stärkung ihres Selbstwertes und ihres Zugehörigkeitsgefühls sowohl im Sinne einer gelungenen Integration in die Gesellschaft als auch im Sinne einer guten Einbindung in die Wohngruppe.

Ein wichtiger zu berücksichtigender Aspekt bei Jugendlichen mit Fluchthintergrund ist der parallel zum Verlauf der Maßnahme erfolgende ausländerrechtliche Prozess. Die Betreuerinnen und Betreuer sind in der Lage, ein hohes Maß an Aufmerksamkeit auf die möglichen Auswirkungen dieser Prozesse auf das alltägliche Leben zu gewährleisten. Im Alltag können familienbiographische Erlebnisse im Heimatland oder auf der Flucht jenseits von therapeutischen Aspekten besprochen und berücksichtigt werden. Zum Beispiel können möglicherweise bestehende Kontakte zu Familienmitgliedern sensibel geplant, reflektiert und gefördert werden.